| KIT | KSRI | Login | Kontakt | Impressum

Expertenworkshop "Service Innovation"

Inspiriert von Magier Ralf Gagel, der den Teilnehmern am Vorabend des Workshops Einblicke in seinen unkonventionellen Innovationsprozess für neue Vorführungen gewährte und damit wertvolle Impulse lieferte, begannen die Teilnehmer aus Industrie (u.a. IBM, SAP, HYVE, PricewaterhouseCoopers) und Forschung (Fraunhofer-Institut, KIT, Universität St. Gallen) das dreiteilige Programm zum Thema Service Innovation:

  • Identifikation von Schwachstellen und Risiken etablierter Innovationsmethoden
  • Sammlung unkonventioneller Innovationsmethoden
  • Skizzieren von Forschungsvorhaben


Im ersten Teil clusterten die Teilnehmer Probleme etablierter Innovationsmethoden, um diese dann nach Wichtigkeit zu bewerten. Die größten Schwachstellen der Methoden sind demnach Zielkonflikte, (Ko-) Innovationskultur, falsche Ideenselektionsprozesse und innovationshemmende Organisationsstrukturen.

Bei der Sammlung „unorthodoxer“ Innovationsmethoden kamen der Gruppe ihre vielfältigen Hintergründe zu Gute. Als wichtigste Methoden wurden von den Teilnehmern Failure Management, Innovations-„Partner-Vermittlung“ und "Prototypenausstellung in der Kaffeeküche" identifiziert.

Schließlich wurden die Ergebnisse des Workshops in konkrete Forschungsvorhaben umgewandelt. In drei Gruppen wurden folgende Projekte formuliert:

  • Interaktionsmuster bei Co-Innovationen
    (Untersuchung Firmenkonsortium)
  • Best (Bad) Practices? – „Who’s bad?“
    (Lernen aus Fehlern, Einfluss offener Fehlerkommunikation auf Innovationsfähigkeit und Erfolg)
  • U-Boot-Projekte („bootleg“ projects, „under the radar“ projects) – Warum funktionieren sie?
    (Auslöser, Häufigkeit, Integration in Innovationsprozesse, Umgang mit auftauchenden U-Booten, Nutzung & Förderung von U-Booten)